Zeitarbeit zu teuer. Was tun?

Im Jahr 2012 ist in der Zeitarbeitsbranche eine neue Zeit angebrochen. Nach diversen gesetzlichen Änderungen wie dem Mindestlohn Anfang 2012 und den vor kurzem eingeführten Branchenzuschlägen wurde die Branche so stark durchgeschüttelt wie nie zuvor. Schon melden die Branchengrößen wie Manpower oder Randstad sinkende Umsätze und sogar Verluste. Noch versucht man in der Branche gute Miene zum bösen Spiel zu machen, frei nach dem Motto: „Änderungen sind immer gut und sobald gleiche Bedingungen für Alle gelten, schaffen wir es irgendwie“.

Das Problem bei den erwähnten Änderungen besteht darin, dass die mit Mindestlohn und Branchenzuschlägen verbundenen Preissteigerungen einfach an die Kunden weitergegeben werden. Den Kunden wird die Zeitarbeit dadurch viel zu teuer und die Zahl der Aufträge sinkt um bis zu 20%. Die erwähnten Branchengrößen sind davon am meisten betroffen, weil gerade sie sich auf die lukrativen Branchen Metallindustrie, Chemieindustrie und Elektroindustrie konzentriert haben.

Was soll man den jetzt tun, wenn man mit der Leiharbeit dennoch erfolgreich sein möchte? Aus unserer Sicht gibt es nur eine Antwort: man muss interne Kosten verringern. Seit 30 Jahren hat sich Zeitarbeit weitgehend positiv entwickelt und stets zweistellige Umsatzsteigerungen verzeichnet. Bei einem derartigen Wachstum achtet man selten auf die internen Kosten. Viele Zeitarbeitsunternehmen arbeiten noch mit Stundenzetteln aus Papier, die die Leiharbeiter am Freitag in die Zentrale bringen müssen. Abwicklung von Aufträgen wird immer noch hauptsächlich am Telefon, per Email und Fax abgewickelt. Man soll an der Stelle Email auf keinen Fall als modernes Kommunikationsmittel ansehen, es ist nicht weniger antiquiert, wie Fax.

Zusätzlich verursacht Zeitarbeit immense Kosten im Kundenbetrieb. Diesen Kosten schenkt man in der Branche überhaupt keine Beachtung. Einer outgesourcten Personalabteilung wird man noch nicht gerecht, obwohl die Entwicklung in diese Richtung logisch erscheint. Insbesondere kleine Unternehmen bzw. mit Venture Capital finanzierte StartUps würden gerne alle Personalfragen einem externen Dienstleister abgeben. Noch ist es nicht so einfach, wie es mit modernen Kommunikationsmitteln möglich wäre. Außer bei uns.

Man muss sich also anfangen zu bewegen, zu ändern und weiter zu entwickeln. Wir helfen Ihnen gerne dabei.

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