Zukunft der Zeitarbeit: Vermittlungsorientierte Zeitarbeit

Ein tolles Artikel auf Unternehmer.de beschäftigt sich mit der vermittlungsorientierten Zeitarbeit. Selbstverständlich entwickelt sich die Zeitarbeitsbranche zur ausgelagerten Personalabteilung. Insbesondere kleine Unternehmen sind mit den Aufgaben rund ums Personal einfach überfordert. Dabei geht es nicht nur um die Personalsuche, sondern auch um Personalförderung, Weiterbildung, aber auch um angemessene und motivierende Entlohnung und Altersvorsorge.

Zurzeit fehlen aber noch die Werkzeuge, die diese Entwicklung ermöglichen und unterstützen. Wie toll wäre es, wenn Unternehmer jederzeit sagen könnte „Diese Woche brauche ich 5 Mitarbeiter, nächste Woche brauche ich nur 3 und übernächste Woche brauche ich 7 Mitarbeiter“. Dabei wäre es sinnvoll, diesen Bedarf jederzeit rund um die Uhr mitteilen zu können und möglichst viele von über 17.000 Personaldienstleister zu erreichen. Heute ist es für die meisten Unternehmer gar nicht vorstellbar, weil die Werkzeuge noch nicht so weit sind.

Und genau das ist unser Job: wir arbeiten vermittlungsorientiert, ermöglichen es den Unternehmen viele Zeitarbeitsunternehmen mit nur einer Ausschreibung zu erreichen, übernehmen die Überprüfung von wichtigen Eckdaten wie Unbedenklichkeitsbescheinigungen, ermöglichen den Beteiligten, gegenseitige Bewertungen abzugeben und vieles mehr. Natürlich entwickeln wir uns stets weiter, so dass irgendwann tatsächlich alle Zeitarbeitsfirmen sich bei uns registriert sind. Auch die Leiharbeiter werden mittelfristig Herren über die eigenen Profile sein und um die besseren Bewertungen kämpfen.

Die aktuellen gesetzlichen Änderungen spielen uns in die Hände. Branchenzuschläge, Equal Pay, Equal Treatment sind die Angstbegriffe, die die Zeitarbeitsbranche in Aufruhe versetzen. Während in den letzten 20 Jahren die Zeitarbeit so schnell gewachsen war, dass die meisten auf die Kosten nicht achten mussten, ist es jetzt anders. Bisher hat die Branche alle Preissteigerungen an die Kunden weitergegeben. Aber irgendwann ist hier Schluss, irgendwann spielen die Kunden nicht mit, weil die Zeitarbeit einfach zu teuer wird. Manpower schätzt den möglichen Umsatzeinbruch auf 20% ein. Randstad hat im 3. Quartal bereits 6% des Umsatzes und 20% vom Gewinn verloren. Da werden sich die großen und kleinen Zeitarbeitsunternehmen fragen, wie denn die Kosten verringert werden können, da ansonsten Zeitarbeit für Kunden zu teuer wird. Tempreo bietet aus unserer Sicht gleich mehrere Möglichkeiten, Kosten zu senken. Es ist eben günstiger für alle, nicht herumzulaufen in der Hoffnung den richtigen Partner zu finden, sondern auf einer zentralen Stelle sich zu sammeln, um zu handeln. So hat man seit Jahrhunderten auf Wochenmärkten gemacht und so wird man in der Zeitarbeitsbranche auch tun müssen.

Wir freuen uns darüber, die Branche beim Umdenken zu unterstützen und zu begleiten. Wir sind gespannt…

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